Günter Nagel

Kugelköpfe und Backsteingotik – Wassertürme in Brandenburg

Ein kulturhistorischer und touristischer Reiseführer

Im Land Brandenburg existieren etwa 170 Wassertürme, die zwischen 1860 und 1972 entstanden, über 100 davon genießen Denkmalschutz. Weitere 40 Wassertürme verschwanden durch Abriss und Kriegsverlust.

All diese Bauwerke entstanden für unterschiedliche Zwecke (öffentliche Wasserversorgung, Betrieb von Dampflokomotiven usw.). Sie sind wichtige technische Zeugnisse der Wasserwirtschaft, der Architektur-, Industrie-, Verkehrs-, Stadt- und Ortsgeschichte. Literarisch wurde das Thema bisher nur spärlich behandelt, z. B. im Schrifttum der Heimat- und Geschichtsvereine. Eine umfassende Darstellung gibt es bisher nicht, obwohl in den letzten zwanzig Jahren große Anstrengungen unternommen wurden, viele Wassertürme denkmalgerecht zu sanieren bzw. umzunutzen. Der vorliegende Titel soll das Interesse einer breiten Öffentlichkeit am Wasserturmbau in Brandenburg wecken und zugleich anregen, seine Geschichte und Gegenwart zu ergründen.

Das einleitende Kapitel gibt einen Überblick: Entstehung/Bauperiodisierung, Anwendungsbereiche, Technik und Bauweise, Architektur und Denkmalschutz, verlorene Wassertürme. Danach folgt, alphabetisch nach Standorten, die Vorstellung von mehr als 50 Wassertürmen an 35 Orten mit den – soweit ermittelbaren – technischen Daten samt ihrer Geschichte und dazugehörigen Besonderheiten. Die Auswahl und Beschreibung erfolgt so, dass möglichst alle brandenburgischen Regionen und die unterschiedlichen äußeren Erscheinungsbilder repräsentativ wiedergegeben werden.

128 Seiten
12 x 21 cm, Klappenbroschur
ISBN 978-3-933603-45-6
9,50 €

Zurück